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Predictive Policing

Liebe Regierung,

was bei Euch wie im schlechten Kinofilm klingt – Predictive Policing – das kann ich auch: Ich sage voraus, das die neuen Sicherheitsgesetzte sicher wieder mal in Teilen gegen die Verfassung verstoßen werden. Und in kaum 10 Jahren wird dann die Regelung gekippt, leider ist dann keiner mehr in der Verantwortung.

Aber es ist ja viel mehr Hipp und typisch Berliner Coolness einen Computer oder eine Kamera zu enthüllen, als die tausenden Stellen der Polizei zu füllen, die anscheinend fehlen.

Mit Vorratsdatenspeicherung auch Einbrüche aufklären

Liebe Regierung,

endlich gibt es keine Verbrechen mehr! In Zukunft wird schon im Vorfeld von Verbrechen die heilige Vorratsdatenspeicherung in ihrer allumfassenden Weissheit sogleich eine Drohne vom Himmel auf den Missetäter und sein Umfeld richten.

Wenn ich mich bei jedem Klick nun immer mehr beobachtet anstatt gesichert fühlen werde, ist die Vorratsdatenspeicherung daran schuld. Manch einer überlegt es sich nun noch öfter, ob er bestimmte Seiten besucht oder nach besonderen Begriffen forscht.

Am besten als Experiment mal mittels der einschlägigen Kartensysteme das reiche Stadtviertel vor Ort regelmäßig besuchen und auskunftschaften. Dann noch für den Winterurlaub eine Skimaske und zum Reinigen etwas Wasserstoffperoxid bestellen und auf das Türklingeln morgens um 4 warten.

Die Liste der damit angeblich zu verhindernden Verbrechen wird sich mit Sicherheit noch auf alles bis zum Falschparker erweitern. Letztlich ist dann jeder ein potentieller zukünftiger Verbrecher, der keinen Computer benutzt um Spuren auf Vorrat zu hinterlassen. Aber die kriegt ihr sicher auch noch.